Abschluss 1. Modul
Mein erstes Modul “Grundlagen der Informatik 1″ (kurz: GDI1) ist nun mit bestandener Klausur abgeschlossen.
Note: 1.0 (Hurra)
Wie kam es bloß dazu?
Als ich im August mit dem Onlinestudium anfing, war GDI1 mein erstes gebuchtes Modul, bestehend aus den zwei Kursen “Java5: strukturiert & prozedural” sowie “Java5: objektorientiert”. Insgesamt hab ich für dieses Modul folgende Leistungen erbracht:
“Java5: strukturiert & prozedural”
- 45 Übungstests
- 14 Einsendeaufgaben
- 1 Online-Abschlusstest (ca. 90 Minuten)
- 1 Online-Abschlussklausur (ca. 90 Minuten)
“Java5: objektorientiert”
- 81 Übungstests
- 13 Einsendeaufgaben
- 1 Online-Abschlusstest (ca. 90 Minuten)
- 1 Online-Abschlussklausur (ca. 90 Minuten)
+ 1 Präsenzabschlussklausur (120 Minuten)
Mit den Online-Abschlusstests und -Abschlussklausuren habe ich 19,7 Bonuspunkte gesammelt (von maximal 25) und damit die Präsenzklausurnote von 1,3 auf 1,0 aufgewertet. Eine wirklich sinnvolle Regelung. Dadurch wird den Online-Prüfungen mehr Gewicht gegeben. Man strengt sich da schon mal mehr an, um möglichst viele Bonuspunkte zu sammeln. Die Präsenzklausur muss natürlich bestanden werden (50% richtig). Anschließend werden die Bonuspunkte draufgeschlagen und können die Note entscheidend verbessern.
Da ich der einzige war, der sich zu Grundlagen der Informatik 1 angemeldet hatte, konnte ich mir sogar aussuchen, ob ich um 10:00 oder 13:00 Uhr schreiben möchte. 13:00 Uhr war mir angenehmer, so konnte ich das alles an einem Tag erledigen: morgens mit der Bahn von Berlin nach Witten, Klausur schreiben und anschließend gleich wieder zurück.
Um 6:50 Uhr ging mein Zug von Berlin Hauptbahnhof. Ich hatte schon etwas schlechtes Gewissen, weil ich die Tage vorher so gut wie nicht gelernt hatte. Also blieben mir noch die paar Stunden Zugfahrt. Ich führte mir die beiden Bücher nochmal zu Gemüte und versuchte mir nur noch mal einen Überblick über die Themen zu verschaffen und nur die wichtigsten Kernsätze nochmal zu lesen. Hier kam mir der Aufbau entgegen, weil am Anfang jedes Wissensbausteins das wichtigste zusammengefasst wird, die wichtigen Begriffe fett gedruckt und Randnotizen reichlich vorhanden sind. Kurz vor Dortmund war ich auch mit beiden durch. Die Kapitel zur Qualitätssicherung und zu den UML-Assoziationen nahm ich mir noch genauer vor.
Kurz nach 11:00 war ich in Witten. Die erste Klausur lief ja noch, daher setzte ich mich im Vorraum des Gebäudekomplexes auf ein Ledersofa und ging nochmals die Qualitätssicherung durch. Kurz vor 12:00 wurde das Essen geliefert. Lecker Pasta, Salat und Pizza. Aber so richtig den Bauch vollzuschlagen musste ich mir verkneifen. Mit vollem Magen eine Klausur zu schreiben, ist ja auch nicht das wahre. Die Atmosphäre war entspannt bis herzlich, obwohl die Webanwendungen-Klausur wohl überraschenderweise ziemlich heftig war. Von den vieren der ersten Klausur schrieben dann zwei noch zur gleichen Zeit wie ich, jedoch in Webdesign.
Meine Klausur bestand aus einem Batzen zusammengehefteter Blätter. Zum Glück waren viele leere Seiten darunter, um dort gleich reinschreiben zu können.
Der erste Teil bestand aus Multiple-Choice-Fragen der Art, wie sie auch schon in den Online-Tests gestellt werden. Außerdem ein Lückentext (hier hat sich mein nochmaliger Blick in das Qualitätssicherungskapitel gelohnt) und ein paar Schleifen, zu denen man die Variableninhalte nach Beendigung der Schleife angeben musste. Alles in allem also der Teil, um erstmal warm zu werden
Im nächsten Teil ging es darum, ein gegebenes, rekursives Programm zu analysieren. Syntaxfehler finden (hier rächt sich der jahrelange Eclipse-Einsatz; ein fehlendes Semikolon fällt mir einfach nicht mehr auf, wenn es nicht rot unterkringelt ist
) und verbessern, die Ausgabe des Programms angeben und herausfinden, welchen Zweck es hat.
Im letzten und umfangreichsten Teil ging es vor allem darum, selbst zu programmieren. Klassen nach entsprechenden Vorgaben zu erstellen, Vererbung, Methodenüberschreiben, UML-Klassendiagramm zeichnen, einen informell beschriebenen Such-Algorithmus einmal rekursiv und einmal iterativ zu implementieren.
Als die zwei anderen schon nach einer Stunde fertig waren, bekam ich schon einen kleinen Schreck. Aber ich brauchte dann auch nicht die vollen zwei Stunden. Vom Schwierigkeitsgrad her entsprach die Klausur in etwa den Online-Klausuren, allerdings ohne die Zeitnot, die ich dort hatte. Ich musste allerdings auch nur einmal im Buch etwas nachschlagen (alle nicht-elektronischen Unterlagen waren erlaubt). Wenn man erst groß was im Buch suchen muss, geht natürlich viel Zeit verloren.
Anschließend wurden wir dann noch mit Tiramisu und Capuccino verwöhnt und konnte dann auch schon jeder einzeln zur Klausureinsicht gehen (das war sozusagen Klausurkorrektur on-the-fly). Die anfänglichen Befürchtungen wegen der ersten Klausur hatten sich dann auch nicht bewahrheitet. Alle haben bestanden.
29. November 2007 um 23:38
[...] Fach: Grundlagen der Informatik 1 Damit hab ich nun mein erstes Modul abgeschlossen. Hier ist ein kurzer Bericht. Viele Gr
30. November 2007 um 09:00
Und du benutzt es tatsächlich *freu* Super Bericht, aber in Sachen Klausur wird mir beim Lesen doch ein wenig mulmig zu mute.
Wenn wir uns heute abend online sehen, sollten wir die Einstellungen nochmal bisschen überarbeiten, damit du auch die Benachrichtigung bekommst, wenn hier jemand einen Kommentar schreibst
30. November 2007 um 09:43
Glückwunsch. Darf ich fragen, wie lange du an dem Modul gearbeitet hast (Monate) und wieviel es dich letztendlich (mit der Anreise zur Klausur) gekostet hat?
30. November 2007 um 21:14
Hi Cait, die Benachrichtigung hab ich schon bekommen. Allerdings komme ich tagsüber auf Arbeit meistens nicht dazu, meine privaten Mails zu lesen.
Hi Sonja, vielen Dank. Angefangen hab ich Mitte August mit dem Studium und Grundlagen der Informatik 1 war auch mein erstes Modul. Später im September hab ich dann noch Mathematisch-logische Grundlagen der Informatik hinzunommen.
Ein Modul kostet knapp 400 Euro. Hinzu kommen 150,- Semestergebühren. Ende September war ich zum Pflichtpräsenztag in Witten, mit einer Übernachtung und Zugfahrkarte waren das ca. 200,-. Jetzt im November ging es ohne Hotel und dank Sparticket hat die Fahrkarte nur 100,- Euro gekostet.
Ein Glück hab ich aufgehört zu rauchen
30. November 2007 um 21:37
Nochmal Glückwunsch von mir. Mit der 1.0 hattest du ja noch gar nicht erwähnt
Das ist ja mal ein gelungener Start ins Studium.
Wenn ich so sehe was du zusätzlich noch für Zugtickets und Übernachtung ausgeben musst, bin ich froh das ich in der Nachbarstadt von Witten wohne. Ich brauche nur in mein Auto steigen und bin in 15 minuten am Ziel.
Gruß Carsten
30. November 2007 um 22:15
Hallo Carsten, vielen Dank. Du hast es natürlich echt gut getroffen. Da könnte man ja fast neidisch werden
Diese zusätzlichen Kosten (und auch die Fahrzeit) sind natürlich nervig. Aber das wusste ich ja auch vorher. Es hält sich aber auch in Grenzen. Vier Stunden mit der Bahn gehen gerade noch und Präsenzen sind ja nur relativ selten erforderlich.
Viele Grüße
Vanje
01. Dezember 2007 um 19:34
… noch einmal diesem Wege herzlichen Glückwunsch.
Danke auch für die ausführliche Schilderung des Ablaufs.
Weiterhin viel Erfolg.
Bis demnächst,
viele Grüße
Andreas
02. Dezember 2007 um 16:36
[...] einen Beitrag nachtr
05. Dezember 2007 um 20:38
[...] und beschäftigt sich zur Zeit mit JSP – und mit Java. Vanje hat das erste Modul mit 1,0 abgeschlossen (Glückwunsch!) und überlegt, wie es weitergeht. Sie hat sich dann für den Start mit [...]