Zahlenraten in JavaScript

In Hover-Effekte schrieb ich, dass ich im Kurstext nicht finden konnte, wie man per JavaScript die zugewiesene CSS-Klasse ändern kann (nämlich über element.className). Es steht aber doch drin, nur nicht im gleichen Kapitel sondern in einem davor. An solchen Dingen merke ich, dass die Online-Texte zum Nachschlagen nicht besonders gut geeignet sind. Ein Buch hat man mal schnell durchgeblättert aber auf den Online-Seiten übersehe ich dann sowas einfach. Aber wenn man zu faul ist, die drei Meter in den Flur zur Tasche mit dem Buch zu gehen …

Heute habe ich die zweite Einsendeaufgabe zu JavaScript bearbeitet: Zahlen raten. Einige vorgebene Zahlen im Bereich 1-50 sind die Gewinnzahlen und der Benutzer soll eine davon raten. Dabei soll die Eingabe validiert und entsprechende Fehlermeldungen ausgegeben werden. Das erinnert mich ein bisschen an mein erstes selbstgeschriebenes Programm, das muss gut 25 Jahre her sein. Das war auch Zahlenraten in etwas abgewandelter Form. Damals lernte ich mit meinem ersten Computer – einem gebrauchten Sinclair ZX-80 mit Folientastatur und defekter Kassettenschnittstelle – Basic. Das beste an diesem Rechner war das Handbuch, das seinen Namen wirklich verdiente und einen echten Basic-Einführungskurs enthielt. Das Handbuch der damals aufkommenden C64 Heimcomputer war dagegen echt grauenvoll. Mein Chemielehrer hatte damals einen C64, den er mal mit in die Schule brachte und mit seinem Zahlenratenspiel vorführte. Das hab ich dann gleich auf meinem eigenen Rechner nachprogrammiert. Da ich nichts abspeichern konnte, tippte ich das Programm auf der Schreibmaschine ab. Ein oder zweimal hab ich es dann sogar tatsächlich nochmal abgetippt und vorgeführt.

Naja, unabhängig davon, dass mir dabei mein Alter erschreckend bewusst wird (damals war ich etwa 12 oder 13, d.h. heute müsste ich so ungefähr 37 Jahre alt sein ;-) Zumindest gehöre ich nicht mehr zu denen, die die Lochkartenära noch selbst miterlebt haben), ist das wohl der Hauptgrund, warum mir die Aufgabe heute so viel Spaß gemacht hat.

Mit den richtigen Werkzeugen ist es aber noch besser. Im Kurs wurde auf Aptana hingewiesen. So richtig anfreunden konnte ich mich zuerst nicht damit, aber da es auch als Eclipse-Plugin verfügbar ist, hab ich es mal installiert und ausprobiert. Als besonders hilfreich stellte sich die Autovervollständigung raus. Sowohl für HTML, CSS und vor allem JavaScript ist das richtig gut gelungen. Und mit Firebug lässt sich im Firefox nicht nur JavaScript debuggen, sondern auch das von JavaScript geänderte HTML der Seite betrachten und die CSS-Wirkungsweise nachvollziehen. Richtig schick.

Im nächsten Kapitel geht es um XML. Na mal schauen.

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