Archiv für Februar 2008

Online-Abschlussklausur bewertet

Dienstag, 26. Februar 2008

Bewertung: 99% :-)
Bei der CSS-Aufgabe hab ich ein form-Tag vergessen, daher ein kleiner Punktabzug.

Hat sich also auf alle Fälle gelohnt, die Online-Abschlussklausur noch zu schreiben. Die Bonuspunkte, die ich damit und dem Abschlusstest gesammelt habe, rechne ich später aus. Jetzt muss ich erstmal ganz schnell zur Arbeit.

Auf den letzten Drücker: Online-Abschlussklausur Web-Programmierung

Freitag, 22. Februar 2008

Offizieller Abgabetermin für die Online-Abschlussklausur: Heute.

Um etwa 21:40 Uhr drückte ich aufs Start-Knöpfchen. Ich konnte ja nur gewinnen (und zwar Bonuspunkte, die dann auf die Präsenzklausurnote draufgeschlagen werden) aber nichts verlieren (die Zulassung zur Präsenzprüfung hatte ich ja schon durch den bestandenen Abschlusstest).

Trotz miserabler Vorbereitung wagte ich es. Lediglich die Maßnahmen gegen Zeitkiller während der Klausur konnte ich noch durchführen, als da wären:

  • Apache Webserver gestartet
  • MySQL gestartet
  • PHPMyAdmin und MySQL Query Browser gestartet
  • Eclipse und MonoDevelop gestartet
  • Alle Referenzen wie SelfHTML, MySQL-Referenz und so weiter im Browser öffnen
  • Für alle möglichen Projektarten schon Projekte erstellen (XHTML, XML, JavaScript, PHP, JSP, ASP.NET) und mit Beispieldateien füllen (sozusagen Templates für arme).
  • Shells für die XML-Tools und XSP2 öffnen und nochmal mit den Beispieldateien testen
  • Das Kursbuch griffbereit haben

Wie sich später herausstellte, hatte ich dabei lediglich vergessen, den Link zum XHTML-Validator schon zu öffnen. Insgesamt hatte ich ca. 90 Minuten für drei Aufgaben. Es lief besser als erwartet. Punkt 23:00 Uhr der Klick auf Klausur auswerten. Dabei hätte ich fast vergessen noch ein zweites Mal draufzuklicken, weil beim ersten Mal nur eine Warnung kommt, ob man wirklich jetzt abgeben möchte. Also diesmal keine Zeitnot. Mal sehen was dabei rauskommt.

Abschlusstest Web-Programmierung bestanden

Donnerstag, 21. Februar 2008

Gestern und heute hab ich nochmal alle 78 Tests wiederholt und es dann einfach gewagt und den Abschlusstest angefangen. Waren 10 Tests und ca. eine halbe Stunde Zeit. Die war aber ausreichend, bei Abgabe hatte ich noch über 4 Minuten übrig. Das gute ist, dass man sofort das Ergebnis sieht: 98% richtig. Nur ein Patzer bei einem PHP-Test über Dateizugriff.

Und da ich die neue Regelung gewählt habe, bin ich somit offiziell zur Präsenzklausur zugelassen ;-)

Endspurt: Web-Programmierung

Montag, 18. Februar 2008

Der Countdown läuft. Bis einschließlich Freitag, den 22. Februar 2008, habe ich Zeit, das Modul online abzuschließen. D.h. bis dahin muss ich auf jeden Fall den Online-Abschlusstest erfolgreich durchgeführt haben, damit ich überhaupt zur Präsenzklausur zugelassen werde. Außerdem möchte ich auch die Online-Abschlussklausur noch machen, um schon mal einen Vorrat an Bonuspunkten anzulegen. Auch diese muss bis Freitag abgegeben sein. Von den 12 Einsendeaufgaben habe ich bisher 11 erfolgreich gelöst (die zweite JSP-Aufgabe und die erste ASP.NET hab ich gestern abegegeben und heute schon korrigiert zurück). Die zweite ASP-Aufgabe mach ich zur Übung aber trotzdem noch.

Nachtrag zur Zulassungsregelung

Montag, 18. Februar 2008

Es hat ein bisschen gedauert, bis mir dieser Sachverhalt so richtig bewusst wurde, aber die Neuregelung zur Zulassungsvoraussetzung zur Präsenzprüfung bei W3L schließt auch mit ein, dass die Bearbeitung der Einsendeaufgaben nun nicht mehr grundsätzlich verpflichtend ist. Diese sind zwar weiterhin Voraussetzung (jetzt 50% richtig statt vorher 70%) für die Online-Abschlussklausur; da diese aber nun nicht mehr obligatorisch ist, kann man theoretisch auch ganz ohne Einsendeaufgaben ein Modul abschließen.

Inwieweit dann auch praktisch von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht wird, bleibt abzuwarten.

Geänderte Zulassungsregeln zur Präsenzprüfung

Samstag, 16. Februar 2008

Cait hat ja schon die Email bezüglich der Prüfungsordnung erwähnt. Die hab ich natürlich auch bekommen. Die Regelung zur Zulassungsvoraussetzung zur Präsenzabschlussprüfung hat sich geändert.

In der bisherigen Regelung müssen zu jedem Kurs eines Moduls sowohl der Online-Abschlusstest als auch die Online-Abschlussklausur bestanden sein. Dabei bestehen die Module meistens aus ein oder zwei Kursen. Grundlagen der Informatik 1 besteht aus zwei Kursen, d.h. es sind zwei Online-Abschlusstests und zwei Online-Abschlussklausuren zu bestehen. Wobei es auch eine Wiederholungsregelung bei nichtbestehen gibt.

Bei der neuen Regelung reicht das Bestehen der Online-Abschlusstests zur Zulassung zur Präsenzprüfung aus. Die Online-Abschlussklausur kann aber auf freiwilliger Basis weiterhin abgelegt werden, um Bonuspunkte zu sammeln. Allerdings gibt es jetzt keine Wiederholungsmöglichkeit dafür mehr.

Das heißt, die Bonuspunkteregelung bleibt wie gehabt.

Für den kommenden Klausur-Termin Anfang März gilt als Übergangsregelung, dass jeder Prüfling die Wahl hat, sich noch nach der alten oder schon nach der neuen Ordnung prüfen zu lassen (was bei Prüfungsanmeldung anzugeben ist).

Begründet wird diese Umstellung als Vereinfachungsmaßnahme sowohl für Studierende (Terminprobleme) als auch für die mit den Korrekturen zuständigen Tutoren (Vermeidung von gehäuften Korrekturen auf den letzten Drücker). Der strikte Abgabetermin (diesmal 22. Februar) soll außerdem Klarheit für alle Seiten schaffen.

Ich begrüße die neue Regelung auf jeden Fall. Ich gehöre selbst zu den Auf-den-letzten-Drücker-Kandidaten. Allein aus terminlichen Gründen hätte ich beim letzten Mal gar keine Zeit mehr für eine Wiederholung der Online-Abschlussklausuren gehabt, wenn es nötig gewesen wäre. Ich denke, dass aber jeder – alleine schon wegen der Bonuspunkte – die Online-Abschlussklausur zumindest versuchen wird.

Ich hab mich daher auch gleich für die neue Regelung angemeldet.

(Ich hoffe zwar, dass ich die prüfungstechnischen Sachverhalte richtig wiedergegeben habe, aber alle Angaben erfolgen natürlich ohne Gewähr. Im Zweifel sollte man sich bitte direkt an W3L wenden.)

Hintergrundarbeit

Samstag, 16. Februar 2008

In den letzten Tagen bin ich nicht so richtig weitergekommen mit dem Studium. Ich hänge rein aufgabentechnisch immer noch an der zweiten JSP-Aufgabe, die ja eigentlich schon fertig aber noch etwas überarbeitungsbedürftig ist.

Allerdings hat sich schon etwas getan, ich nenne es mal motivationsfördernd Hintergrundarbeit:

  • Ich habe das ASP.NET Kapitel durchgearbeitet (hierüber handeln auch die letzten beiden noch ausstehenden Einsendeaufgaben)
  • Das Kapitel über Ajax auch nochmal, das ist aber ganz kurz und hatte ich schon am Anfang als erstes bearbeitet.
  • D.h. mit den zugehörigen Tests bin ich ziemlich durch. Ein Blick auf meinen elektronischen Übungszettel sagt mir allerdings, dass ich einen ganzen Batzen an Tests aus dem PHP-Kapitel noch gar nicht gemacht hab. Daher beläuft sich mein Test-Bearbeitungsstand momentan auf 80%.
  • Ich hab überlegt, ob ich die ASP.NET Bearbeitung vielleicht doch unter Linux machen könnte. Schließlich kratzen wir ja da nur ein bisschen an der Oberfläche, um das Grundprinzip zu verstehen. Also hab ich auf meiner Linux-Kiste kurzerhand Mono, MonoDevelop und XSP2-Webserver installiert. Und siehe da, es geht auch ohne M$. Das einzige, das tatsächlich etwas aufgehalten hat, war von MonoDevelop eine halbwegs aktuelle Version mit ASP.NET-Projektunterstützung zu installieren. Die Version, die ich als Ubuntu-Paket installieren kann, oder die mir der Mono-Installer mitinstalliert, ist leider noch die 0.14. Bei getdeb gibt es aber zumindest die 0.16 als Deb-Paket. Dann sieht alles so aus wie im Tutorial ;-) 0.18 ist ja eigentlich aktuell aber ich hatte keine Lust und Zeit, alles selbst zu kompilieren. Von meiner Tutorin hab ich auch grünes Licht dafür bekommen. Ein Glück, so bleibt meinem betagten und mittlerweile etwas verwaisten Windows 2000 eine Visual Studio Express Installation erspart und ich kann auch die Online-Abschlussklausur unter der gewohnten Umgebung bearbeiten.

Noch ein W3L-Blog

Dienstag, 05. Februar 2008

Cait hat ja schon darüber berichtet, dass es nun noch ein W3L-Fernstudien-Blog gibt, nämlich virtuelle-maschine.de von Marc-A.

Zum Einstieg werfe ich dir gleich mal das Stöckchen zu, das bei mir liegen geblieben ist ;-)

Was Marc über seine Zweimal Null Punkte Aufgaben berichtet, lässt mich auch noch mal über meine Lösung zur 2. JSP-Aufgabe nachdenken. Ich glaub, die muss ich auch nochmal “abspecken” bevor ich sie abgebe. Ich finde es auch manchmal sehr schwierig, mich auf die behandelten Teilbereiche zu beschränken.

Das Stöckchen

Freitag, 01. Februar 2008

Das ursprünglich von Sonja stammende Stöckchen, das mir Caitlin zugeworfen hat:

1. Seit wann bist du Fernstudent/-in?

Seit August 2007 studiere ich bei W3L im Online-Studiengang Web- und Medieninformatik. Dies ist allerdings nicht mein erstes Fernstudium. 2002 brach ich mein Präsenz-Informatik-Studium an der Freien Universität Berlin endgültig ab, da mir eine Stelle als Softwareentwickler angeboten wurde. Ich schrieb mich bei der FernUni Hagen ein und hatte vor, dort mein Studium zu beenden. Allerdings kam ich überhaupt nicht klar damit. Zum einen, weil der Einstieg ins Arbeitsleben doch stressiger war als gedacht. Außerdem kollidierten die festen Abgabetermine der Übungsaufgaben regelmäßig mit Überstundenphasen im Job.

2. Warum hast du dich für ein Fernstudium entschieden?

Ganz klar: In erster Linie, um einen akademischen Abschluss überhaupt und im Informatikbereich zu erlangen. Bisher habe ich keinerlei formale Berufsausbildung. Anfangs hatte ich gar nicht vor, ein reines Fernstudium zu machen. Mein Interesse galt eher dem sogenannten Blended Learning bei der FOM. Gleicher Studiengang, jedoch jeden Samstag Präsenzvorlesungen und ansonsten eLearning. Da der Studiengang ganz neu war (und wahrscheinlich auch wegen der nicht unerheblichen Kosten), kam die Veranstaltung im Berliner Studienzentrum nicht zustande. So landete ich dann doch direkt bei W3L im Voll-Online-Studium.

3. Gab es für dich noch andere mögliche Studienfächer als dasjenige, für das du dich entschieden hast?

Es sollte auf jeden Fall ein Informatik-Studiengang sein, da es mir vor allem darum geht, in diesem Bereich, in dem ich arbeite und mich wohl fühle, einen Abschluss zu bekommen. D.h. möglichst viel Vorwissen einbringen, Themen, die mich interessieren, damit die Motivation erhalten bleibt; im Prinzip mit dem geringstmöglichen Aufwand fertig werden. Als ich von WMI bei der FOM erfuhr, wusste ich, das ist es. Ein reines Fernstudium wollte ich ja eigentlich gar nicht mehr machen nach meinem FernUni-Hagen-Debakel. Es sollte ja vor allem berufsbegleitend sein und nicht fern. Erst als sich abzeichnete, dass das bei der FOM nichts werden würde, fing ich ernsthaft an, über Alternativen nachzudenken.

Da mein grundsätzlicher Entschluss, einen Abschluss zu machen, feststand, wurden jetzt auch die Fernstudiengänge für mich attraktiver.

Wirtschaftsinformatik fiel ganz schnell raus, weil zu viel Wirtschaft, sprich neues enthalten ist. Also zuviel Aufwand. In die nähere Auswahl kamen Medieninformatik bei OnCampus, Aufbaustudiengang Diplom-Informatik an der FH Trier und Angewandte Informatik bei der PFFH Darmstadt. Ich entschied mich dann aber für WMI bei W3L, weil mir der Studiengang einfach so gut gefiel. Viel Java (was ich kann, also wenig Aufwand), viel Web-Anwendungen (was ich teilweise beruflich mache und mich sehr interessiert) und keine festen Abgabetermine, keine festen Semester und keine 5 Monate vorlesungsfreie Zeit im Jahr.

4. Standen mehrere Fernhochschulen zur Auswahl? Wenn ja, warum hast du dich für deine entschieden?

Siehe 3. Mein Ärger über das Nichtzustandekommen bei der FOM verflog ziemlich schnell. Nun bin ich froh, dass es so gekommen ist und möchte es gar nicht mehr anders haben.

5. Welches Ziel verfolgst du mit deinem Studium und wie wird sich dein Leben ändern, wenn du damit fertig bist?

Mir geht es vor allem darum, meine zukünftigen beruflichen Chancen mit einem Abschluss zu erhöhen. Momentan bin ich mit meinem jetzigen Job ganz zufrieden, aber das kann sich ja schnell ändern. Wenn ich dann mal irgendwann damit fertig sein werde, wird sich vermutlich nichts schlagartig ändern (außer, dass ich dann eine Menge mehr Zeit haben werde).

Die eigentliche Veränderung fing schon mit dem Beginn des Studiums an und ist eher ein stetiger Prozess. Neue Eindrücke kommen auf mich zu, ich sehe Dinge einfach mal auf eine andere Art. Erste Konvergenzen zwischen Studium und Job ergeben sich. Es sind eher die kleinen Dinge, an denen ich es merke. Z.B. ein Tool, das ich bei der Aufgabenbearbeitung entdeckt hab, benutze ich dann auch gleich auf Arbeit. Oder die UML-Einführung erleichtert es mir die Anforderungsbeschreibung auf Arbeit besser zu verstehen und ich fange selbst gleich an, einige Diagramme zu ergänzen.

6. Wenn du dich nochmal entscheiden müsstest, würdest du etwas anders machen?

Ich würde mich gleich für das Online-Studium bei W3L entscheiden als es erst bei der FOM zu versuchen. Und jetzt weiß ich auch, dass es eben nicht nur auf die Inhalte ankommt sondern auch auf die Durchführungsform, also feste Semester wie an einer Präsenzuni vs. freie Zeiteinteilung mit wenig festen Terminen.

7. Wenn es bei dir keine finanziellen, beruflichen oder persönlichen Einschränkungen gäbe und du die freie Wahl hättest, irgendein Fach zu studieren, das dir Spaß macht – welches Studienfach wäre das?

Ich habe das Glück, genau das zu studieren, was mir Spaß macht. Ich würde dann wahrscheinlich nach meinem Bachelor noch weiter machen und den Master in Angriff nehmen. In der Realität denke ich aber nur bis zum Ende meines jetzigen Studiums :-)