Archiv für März 2008

Aufgaben zu Darstellung von Selektionsergebnissen

Dienstag, 25. März 2008

Drei Aufgaben zum Kapitel Darstellung von Selektionsergebnissen hab ich gerade hochgeladen. Die Aufgaben fallen mir glücklicherweise noch nicht schwer, so dass ich das auch mal nebenbei erledigen kann. Ich hoffe das bleibt erstmal so.

Firebird muckt unter Ubuntu 7.10

Sonntag, 23. März 2008

Im Modul SQL und relationale Datenbanken wird (neben MySQL) Firebird als Übungssystem eingesetzt. Damit hab ich bisher auch meine Aufgaben mit erledigt. Allerdings lief das bisher nicht immer ganz rund. Nach der Installation über den Paketmanager (Paket firebird2.0-super und entsprechend zugehöriger Pakete wie die Beispieldatenbanken) lief erstmal alles aber am nächsten Tag nicht mehr.

Irgendwann fand ich heraus, dass der Firebird-Server ein Verzeichnis unterhalb /var/run erwartet (nämlich /var/run/firebird/2.0), in das er seine temporären Dateien ablegen kann, z.B. fbguard.pid. Nach manuellem Anlegen und Übertragung des Besitzers an firebird:firebird konnte ich den Server manuell mit

sudo /etc/init.d/firebird2.0-super start

erfolgreich starten. Bis zum nächsten Reboot. Das manuell erstellte Verzeichnis war wieder weg.

Aber wie ich mittlerweile gesehen habe, ist dieses Problem bekannt. Da – wie ich nun auch weiß – /var/run den Status eines temporären Verzeichnisses hat, ist es normal, dass nach einem Systemstart alte Dateien und Verzeichnisse daraus nicht mehr existieren. Der eigentliche Fehler ist, dass das gewünschte Unterverzeichnis nicht neu erstellt wird.

Hier ist des Rätsels Lösung.

Im Startskript etc/init.d/firebird2.0-super wird einfach das Vorhandensein des gewünschten Verzeichnisses geprüft und bei Bedarf neu angelegt.

Ich wünsche dann allen noch ein Frohes Osterfest und erholsame Tage. Ich versuche auch Kraft zu tanken für die demnächst in meinem Job anstehenden Aufgaben. Einerseits laufen die “normalen” Messe-Vorbereitungen zur ConhIT auf Hochtouren, zum anderen bin ich auch noch mit den Projekthinterlassenschaften eines gerade ausscheidenden Kollegen “gestraft”. Kurzfristiger Ersatz ist auch noch nicht in Sicht.

Weitere SQL-Aufgaben

Samstag, 22. März 2008

Die ersten SQL-Aufgaben sind nun korrigiert (also die Korrekturen kamen schon am nächsten Tag).
Die übrig gebliebenen Aufgaben aus Festlegen von Tabellenstrukturen habe ich nun abgegeben. Dabei wir in dem Kurs eine erweiterte UML-Notation für Datenbanken verwendet, die aus dem Buch UML for Database Design stammt. Leider hab ich bisher kein UML-Tool gefunden, das dafür Unterstützung anbietet. Daher musste erstmal Dia dafür herhalten, also alles selber zeichnen.

Erste SQL-Aufgaben bearbeitet

Montag, 17. März 2008

Zum Kapitel Schnelleinstieg SQL gibt es sechs kleine Aufgaben, die im wesentlichen einfache SELECTs, INSERTs und Tabellenerstellungsabfragen einüben sollen. Die SELECT-Aufgaben beziehen sich dabei auf die Beispieldatenbank, die über ein Webformular verfügbar ist. Die anderen sind entweder Trockenübungen oder muss sie auf einer eigenen lokalen Datenbank ausführen. Ich verwende dafür erstmal Firebird.

Die schon aus Grundlagen der Informatik 1 bekannte fiktive Firma WebSoft ist hier auch wieder aktiv und übernimmt in einer Fallstudie den Auftrag die Datenbank für eine Flugschule zu entwickeln. Dabei wird die Fallstudie erstmal in einem extra Kapitel vorgestellt und wird dann später immer wieder zur Verdeutlichung eingeschoben.

Im nur online verfügbaren Kapitel Datenbanken installieren wird die Installation von MySQL und Firebird unter Windows ausführlich beschrieben (MySQL auch für Linux). Für mich weniger interessant.

Das nächste große Kapitel ist Festlegen von Tabellenstrukturen, in dem detailliert darauf eingegangen wird, wie man Tabellen erzeugt mit Primärschlüsseln, Defaultwerten, Pflichtfeldern, CHECK-Constraints, etc. Außerdem werden die verschiedenen Datentypen vorgestellt und wie man eigene Typ-Domains erzeugt. Hierzu gibt es wieder sechs Aufgaben, von denen ich allerdings erst eine bearbeitet habe.

SQL-Bücher sind da

Sonntag, 16. März 2008

Die Bücher zum Modul SQL- und relationale Datenbanken sind vorgestern gekommen. Dabei handelt sich um

Diese entsprechen genau den beiden im Modul enthaltenen Kursen. Nur bei einigen Themen (wie Details zur Installation von MySQL und Firebird) wird auf den Online-Kurs verwiesen. So wie es aussieht, können darauf auch alle zugreifen, die SQL: Der Einstieg in die deklarative Programmierung normal als Buch gekauft haben. Auf der Buchrückseite wird darauf hingewiesen, dass der kostenlose E-Learning-Kurs Schnelleinstieg SQL enthalten sei.

Und in Kapitel 4 Datenbanken installieren steht, dass auch die Wissensbausteine Firebird installieren und nutzen sowie MySQL installieren und nutzen im kostenlosen e-Learning-Kurs enthalten seien.

Für mich sind die Kurse in Buchform vor allem fürs Lernen unterwegs von und zur Arbeit wichtig. Auch wenn es vielleicht immer nur 10 oder 15 Minuten am Stück sind, bleibt doch eine ganze Menge hängen. Und am Ende bei den Tests und Klausuren sind die Bücher zum Nachschlagen unverzichtbar.

Klausur bestanden, Modul Web-Programmierung abgeschlossen

Mittwoch, 12. März 2008

Heute kam die Mail von W3L mit der Benotung meiner am letzten Wochenende geschriebenen Klausur. Hätte nicht besser sein können, eine wirklich super Note. Damit kann ich also voller Freude mein zweites Modul zu den Akten legen und neue Taten vollbringen.

Dabei stelle ich mir die Frage, bis zu welchem Grad ich das eigentlich alles planen soll. Bisher geschieht das alles eher aus dem Bauch heraus. Vielleicht sollte ich mir mal ein Beispiel an Caits Planung bis zum nächsten Prüfungstermin oder Sonjas Masterplan nehmen. Aber wenn ich daran denke, was zusätzlich momentan im Job alles noch auf mich zu kommt, lass ich das lieber erstmal und mach einfach erstmal weiter wie bisher ;-)

Schnelleinstieg SQL

Dienstag, 11. März 2008

Der Kurs SQL aus dem Modul SQL und relationale Datenbanken beginnt mit einem Schnelleinstieg. Dort wird in 5 Wissensbausteinen sehr anschaulich und ohne Vorkenntnisse vorauszusetzen die grundlegende Datenorganisation in Tabellen, SELECT (Projektion und Selektion), CREATE TABLE und INSERT behandelt. Es gibt sogar ein Webformular, in dem man die SELECTs sofort mit einer Beispieltabelle ausprobieren kann. Zu jedem Wissensbaustein gibt es wie üblich einen Multiple-Choice-Test.

Als Bonus enthält der Schnelleinstieg auch noch ein Zusatzkapitel über die Arbeit mit MS Access. Dabei ist mit vielen Screenshots beschrieben, wie man in Access zur reinen SQL-Eingabe kommt und dann dort mittels CREATE TABLE eine Tabelle erstellt.

Das halte ich auf jeden Fall für ein sehr sinnvolles Kapitel (ansonsten wird ja Firebird bzw. MySQL verwendet). Obwohl das natürlich keinesfalls repräsentativ ist, erinnere ich mich noch an meinen ersten Arbeitstag in meinem jetzigen Job. Da bekam ich eine Access-Datenbank in die Hand gedrückt und sollte mir einen Überblick verschaffen und irgendwelche Daten extrahieren. Es hat ewig gedauert, bis ich rausgefunden hatte, wie man durch den ganzen Wust von grafischen Editoren zur SQL-Eingabe gelangt. Egal was man von Access hält, früher oder später wird man damit konfrontiert. Und dann ist es gut zu wissen, wie man damit ungefähr umgeht.

Mein erster Eindruck ist jedenfalls sehr positiv. Mal sehen, wann die Bücher kommen.

Modul SQL und relationale Datenbanken gebucht

Sonntag, 09. März 2008

Ich dachte, warum länger warten. Die spontanen Entscheidungen sind oftmals die besten. Also fix das Modul SQL und relationale Datenbanken gebucht. Eine Minute später war die Mail mit den TANs da und ich konnte schon mal etwas reinschnuppern.

SQL und relationale Datenbanken besteht aus zwei Kursen: SQL und Datenbank-Anwendungen. Als Datenbanksysteme kommen Firebird und MySQL zum Einsatz.

MySQL hab ich ja eh noch auf meinem Rechner drauf mit der XAMPP-Installation aus Web-Programmierung. Und Firebird hab ich gerade installiert und kann mich schon mal vom Kommandozeilenclient aus und mit dem GUI-Tool FlameRobin zur Beispieldatenbank verbinden.

Klausur- und Präsenztermin März 2008

Sonntag, 09. März 2008

Dieser Klausur- und Präsenztermin fand diesmal in einem Hotel direkt am Hauptbahnhof Bochum statt. Die Klausur war für 8:30 Uhr angesetzt. Von acht Teilnehmern schrieben drei Grundlagen der Informatik 1, zwei Mathematisch-logische Grundlagen der Informatik und drei (inkl. meiner einer) Web-Programmierung. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich in den zwei Wochen nach der Online-Klausur kein Stück gelernt hatte. Erst im Zug Freitagnachmittag Richtung Bochum nahm ich mir das Buch vor und ging es nochmal von vorne bis hinten durch. Zumindest die wichtigsten Sachen wollte ich nochmal auffrischen und ich machte mir Eselsohren bei allen zusammenfassenden Abschnitten (wie sich herausstellte, waren die Eselsohren davon am nützlichsten ;-) ). Eigentlich wäre es ja sinnvoll gewesen, die Tests und Aufgaben nochmal durchzuschauen oder sich die Nicht-Einsendeaufgaben überhaupt mal anzuschauen.

Daher ging ich also mit einer gehörigen Portion Bammel in die Klausur und hoffte, mein Glück diesmal nicht überzustrapazieren. Es waren vier Aufgaben für zwei Zeitstunden aus den Bereichen CSS, XSLT, JavaScript und ASP.NET. Ich gab mir also für jede Aufgabe eine halbe Stunde und nahm mir vor, dann auch wirklich abzubrechen und mit der nächsten Aufgabe weiter zu machen. Das musste ich aber zum Glück gar nicht. Als ich mit allem durch war, hatte ich noch 15 Minuten Zeit.

Anschließend fand das für alle WMI-Studenten verpflichtende Präsenztagsprogramm statt. Viele zwischenzeitlich neu hinzugekommene kannte ich bisher nur online und hatte nun Gelegenheit, diese auch persönlich kennen zu lernen. Alleine dafür hat sich das schon gelohnt.

Zusätzlich zu Herrn Prof. Balzert und Frau Wolff (“ich bin das Prüfungsbüro”) von W3L waren (zumindest zeitweise) auch Prof. Dr. Klug (SQL und relationale Datenbanken), Dr. Schmidt (Mathematisch-logische Grundlagen der Informatik), Prof. Dr. Lenze (Mathematik für Informatiker und Angewandte Mathematik), Herr Wischmann (BWL 1 – externes Rechnungswesen) sowie Dr. Ostermann (BWL 1 – internes Rechnungswesen) anwesend, die uns ihre jeweiligen Module in wirklich sehr interessanten Redebeiträgen vorstellten.

Herr Balzert hielt auch noch einen Fachvortrag über Wissenschaftliches Arbeiten und legte allen Studierenden nochmal ans Herz, das gleichnamige Modul in einem der beiden Wahlkataloge zu wählen.

Herr Prof. Dr. Zeppenfeld gab uns in seiner Funktion als Vorsitzender des Prüfungsausschusses und Dekan des Fachbereichs Informatik der Fachhochschule Dortmund einen Überblick über die Einordnung des Studiengangs WMI in den Informatikbereich der FH Dortmund und in seiner Dozentenrolle einen Einblick in das Modul Programmierkonzepte, in dem die einzelnen Programmierparadigmen wie prozedural, objektorientiert, funktional und logisch miteinander Verglichen werden, sowie in das Modul Mobile-Computing.

Dabei fand sich auch immer die Gelegenheit Fragen zu stellen oder Kritik zu üben (die auch sehr ernst genommen wurde).

Unterbrochen war das ganze durch ein Mittagsbüffet und später Kaffee und Kuchen.

Dr. Schmidt nahm dann auch gleich die Gelegenheit wahr, die beiden Mathe-Klausuren zu korrigieren (beides Einsen, herzlichen Glückwunsch). Wir anderen müssen uns noch bis nächste Woche gedulden.

Prof. Klug hat mich auch gleich so für sein Modul SQL und Datenbanken begeistert, dass ich meinen ursprünglichen Plan, mit Web-Anwendungen weiter zu machen, nochmal überdacht habe. Ich habe vor zum nächsten Klausur-Termin (20./21. Juni) SQL und Datenbanken sowie Mathematisch-logische Grundlagen zu beenden.

Insgesamt hat das ganze viel Spaß gemacht und ich bin froh dabei gewesen zu sein.