Kurzbericht vom WMI-Präsenztag März 2009

Die Zeit des Kuschelns ist nun eindeutig für den WMI-Studiengang vorbei. Die W3L-Büroräume und Hotels reichen nicht mehr aus für diesen Andrang. Ca. 90 eingeschriebene Studierende und die zusätzliche Menge an Interessenten erforderten richtige Hörsäle. Daher fand der WMI-Präsenztag dieses Mal in den Räumlichkeiten des Fachbereichs Informatik der Fachhochschule Dortmund statt.

Wie üblich haben sich die W3L-Mitarbeiter und Dozenten viel Mühe gegeben, dass wir Studenten uns wohl fühlten  und es nicht langweilig wurde.  Dabei wurden teilweise parallel laufende Vorträge angeboten.

Zunächst gab es einen Überblick über neue Module, die gerade oder demnächst freigeschaltet werden sowie einige ganz neu hinzugekommene Fächer, die den Wahlkatalog ergänzen.

Das Modul Rechnerstrukturen & Betriebssystem wurde von Daniel Versick vorgestellt. Nach einem Überblick über die Inhalte ging er beispielhaft auf das Thema Pipelining in modernen Prozessoren ein.

Die Parallelvorlesung Java 7: Neue Sprachmerkmale und APIs musste ich leider auslassen.

Dafür verpasste ich aber nicht den äußerst interessanten Vortrag von Prof. Mentzel über Die Rolle der Information in der Unternehmensführung. Als ehemaliger Top-Manager großer Unternehmen gab er uns einen teilweise sartirischen Einblick in die manchmal wundersamen Entscheidungsprozesse der Führungsebene, über Machtzentren in Unternehmen, die eher an sich denken als an das Wohl des Unternehmens, über Informationsblockaden und Schönreden und Entscheidungen, die auf wenigem bis null fundierten Wissen basieren.

Passend dazu griff anschließend Prof. Hesseler bei der Vorstellung des Moduls ERP-Systeme die Thematik mit ebensoviel Witz nochmal aus der Softwaresicht auf. Bisher hatte ich nicht wirklich eine Vorstellung vom sog. Enterprise Ressource Planning. Nur, dass es ziemlich weit unten auf meiner Liste der zu buchenden Module rangierte. Aber ich muss sagen, dass Prof. Hesselers Vortrag mein Interesse geweckt hat, denn in diesem Modul geht es vor allem darum, was ERP-Systeme überhaupt sind und warum sie wichtig sind für Unternehmen. Mir war auch nicht klar, dass z.B. für die Einführungsphase eines ERP-Systems in einem Unternehmen ein ganzes Jahr, wenn nicht mehr, veranschlagt wird.

Die Vorlesung von Prof. Balzert über Requirements-Engineering war dann wieder für alle. Den Abschluss bildete dann die Vorstellung der Mathe-Module von Prof. Lenze bzw. der parallel stattfindende Vortrag REST: Eine leichtgewichtige und einfachere Alternative zu Web Services.

Für das leibliche Wohl war natürlich auch bestens gesorgt mit Kaffee und Kuchen in den Pausen sowie einem reichhaltigen Mittagessen im nahe gelegenen Tryp-Hotel.

Fazit: Es hat sich gelohnt und jetzt bin ich wieder voll motiviert. Schön auch mal die Fachhochschule und den Fachbereich Informatik gesehen zu haben, zu dem unser Studiengang offziell gehört.

4 Antworten zu “Kurzbericht vom WMI-Präsenztag März 2009”

  1. Schakko sagt:

    Die Vorlesung “Java 7″ wurde durch “JavaScript” ersetzt. Hast also nichts verpasst.

  2. Vanje sagt:

    Aha, aber JavaScript klingt eigentlch auch ganz interessant. Wie war es denn so? Eher Anfängerniveau oder schon tiefergehend?

  3. Schakko sagt:

    Also für einen JavaScript-Neuling war die Vorlesung sicherlich zu viel, da OOP mit JavaScript erklärt wurde und die JS-Sprachkonstrukte auf den ersten Blick nicht ganz einleuchtend sind.
    Für mich als Nicht-Neuling war die Vorlesung hingegen zu langweilig und nicht tiefgehend genug. Es wäre schön gewesen, wenn mehr über JavaScript-Frameworks berichtet worden wäre.

  4. Bericht zur Infoveranstaltung von W3L an der FH Dortmund sagt:

    [...] Eindrücke von der Präsenzveranstaltung gibt es in einigen Studierenden-Blogs: – Vanje: Kurzbericht vom WMI-Präsenztag März 2009 – Pepi: Zurück vom Präsenztag – BibaBlog: Präsenztag WMI / w3l am 27. und 28. [...]

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