Archiv für die Kategorie ‘Nichtsequentielle Programmierung’

Klausur NSP

Dienstag, 26. Januar 2010

Am Freitag war ich in Witten, um meine NSP-Klausur zu schreiben. Meine Befürchtungen, die Bahn könnte Schwierigkeiten machen, haben sich glücklichweise nicht bewahrheitet. Es lief alles glatt. Morgens hin, um 14:00 Uhr Klausur, dann gleich wieder zurück nach Berlin. Damit ist die Sache abgehakt.

Die Klausur war insgesamt ok. Es gab drei Aufgaben. Eine, bei der es vor allem darum ging, Begriffe zu erklären (hier war das Glossar im Buch sehr hilfreich) und zwei Programmieraufgaben. Mit der Zeit kam ich knapp hin, so dass ich ein ganz gutes Gefühl habe.

Als nächstes Modul hab ich mir Mathematik für Informatiker vorgenommen, das aus zwei Kursen besteht: Analysis und Lineare Algebra. Mein Ziel ist es, das bis zum nächsten Präsenztermin im März durch zu haben.

NSP (fast) geschafft

Samstag, 16. Januar 2010

Insgesamt ein sehr interessantes Modul. Ein Schwerpunkt bildet der Bereich Multithreading. Hier wird am konkreten Beispiel von Java auf die Problembereiche eingegangen, die bei der Verwendung von Threads auftreten, und wie diese in den Griff zu bekommen sind. Dabei werden nicht nur Low-Level Java Konstrukte wie Monitore betrachtet. Es wird auch auf die umfangreiche Java-Concurrent-Bibliothek eingegangen, die für viele Anwendungsfälle fertige Bausteine (blockierende Warteschlangen) bereit hält.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Anwendungsbereich von Nebenläufigkeit. Also z.B. GUI-Programmierung (warum gibt es in Swing nur einen GUI-Thread) oder verteilte Anwendungen mit RMI.

Das ganze wird begleitet von entsprechenden UML-Konstrukten, der notwendigen Therie und praxisnahen Beispielen (z.B. korrekte Implementierung des Singleton-Pattern).

Nicht so gut gefallen hat mir, dass in den Code-Beispielen (vor allem auch im herunterladbaren Sourcecode) gehäuft Bezeichner mit deutschen Umlauten vorkamen. Das tut zwar dem Verständnis keinen Abbruch, ist aber nicht nur schlechter Stil sondern einfach auch unpraktikabel, wenn man nicht Windows einsetzt. Gerade weil das Modul ansonsten sehr praxisnah gehalten ist, wundert mich diese Realitätsferne ein bisschen. Der Source-Code in den Modulen sollte doch Vorbildcharakter haben und nicht dem Studenten den Eindruck vermitteln, es wäre eine gute Idee, Bezeichner mit Sonderzeichen zu verwenden (z.B. werden Klassennamen auch als Dateinamen vewendet. Schon hat man Umlaute in Dateinanamen und muss sich damit befassen, wie Tools wie Packer oder Sourcecodeverwaltung die Zeichenkodierung auf den unterschiedlichen Systemen handhaben. Der Java-Compiler verwendet je nach Plattform unterschiedliche Default-Zeichenkodierungen für zu übersetztenden Sourcecode. Man arbeitet vielleicht mit Leuten zusammen, die eine ganz andere Tastaturbelegung haben. Usw.) Hier sollte unbedingt nachgebessert werden.

Mittwoch 12:00 Uhr war Fristende für den Klausurtermin am kommenden Freitag. Den Abschlusstest hab ich also Dienstagabend und die Online-Klausur Mittwoch früh vor der Arbeit erledigt. Entgegen der bisherigen Erfahrung war das Niveau der Abschlusstestaufgaben deutlich höher als das der normalen Tests, die man im Laufe des Kurses bearbeitet. Und man muss wirklich auf jedes Wort achten. Mein Ergebnis hier: 84% (entspricht (84 – 70) / 3 = 4 Bonuspunkten).

Die Aufgaben der Online-Abschlussklausur waren dagegen auf dem gleichen (hohen) Level angesiedelt wie die Einsendeaufgaben. Hier ist die begrenzte Zeit der entscheidende Faktor. Bei einer Aufgabe blieb mir nichts anderes übrig, als das unvollendete Programm hochzuladen. Deshalb war ich schon positiv überrascht über unerwartete volle Punktzahl als Ergebnis. Das macht dann hier 15 Bonuspunkte.

Dann fahre ich also mit beruhigenden 19 Bonuspunkten am Freitag nach Witten und kann nur hoffen, dass mir die Probleme, die die Bahn mit diesem katastrophalen Jahrhundertwinter hat, nicht noch einen Strich durch die gutdurchdachte Rechnung macht.

Prüfungstermin Januar 2010 / Nichsequentielle Programmierung

Samstag, 12. Dezember 2009

Ein Haufen privater Verpflichtungen hat mich in den letzten Monaten davon abgehalten, mit dem Fernstudium fortzufahren. Das hört jetzt zwar nicht auf, wird sich aber hoffentlich auf einem erträglichen Maß einpendeln. Da für den 22. Januar ein außerordentlicher Prüfungstermin angesetzt ist und mein zweiwöchiger Urlaub über Weihnachten genehmigt wurde, will ich die Gelegenheit nutzen, um auf die schnelle ein Modul fertig zu bekommen.

Ausgesucht habe ich mir dafür Nichtsequentielle Programmierung (NSP), da dieses Modul aus nur einem Kurs besteht und mir das Thema nicht völlig unbekannt ist. Als Basis wird hier auch wieder meine “Heimatsprache” Java verwendet. Bis zum 13. Januar, 12:00 Uhr mittags muss alles durch sein, inklusive der Online-Abschlusstests und -Klausuren. Also genau ein Monat Zeit. Das dürfte zu schaffen sein.

Das Modul habe ich gerade gebucht und freigeschaltet. Also auf gehts …