Firebird muckt unter Ubuntu 7.10
Sonntag, 23. März 2008Im Modul SQL und relationale Datenbanken wird (neben MySQL) Firebird als Übungssystem eingesetzt. Damit hab ich bisher auch meine Aufgaben mit erledigt. Allerdings lief das bisher nicht immer ganz rund. Nach der Installation über den Paketmanager (Paket firebird2.0-super und entsprechend zugehöriger Pakete wie die Beispieldatenbanken) lief erstmal alles aber am nächsten Tag nicht mehr.
Irgendwann fand ich heraus, dass der Firebird-Server ein Verzeichnis unterhalb /var/run erwartet (nämlich /var/run/firebird/2.0), in das er seine temporären Dateien ablegen kann, z.B. fbguard.pid. Nach manuellem Anlegen und Übertragung des Besitzers an firebird:firebird konnte ich den Server manuell mit
sudo /etc/init.d/firebird2.0-super start
erfolgreich starten. Bis zum nächsten Reboot. Das manuell erstellte Verzeichnis war wieder weg.
Aber wie ich mittlerweile gesehen habe, ist dieses Problem bekannt. Da – wie ich nun auch weiß – /var/run den Status eines temporären Verzeichnisses hat, ist es normal, dass nach einem Systemstart alte Dateien und Verzeichnisse daraus nicht mehr existieren. Der eigentliche Fehler ist, dass das gewünschte Unterverzeichnis nicht neu erstellt wird.
Hier ist des Rätsels Lösung.
Im Startskript etc/init.d/firebird2.0-super wird einfach das Vorhandensein des gewünschten Verzeichnisses geprüft und bei Bedarf neu angelegt.
Ich wünsche dann allen noch ein Frohes Osterfest und erholsame Tage. Ich versuche auch Kraft zu tanken für die demnächst in meinem Job anstehenden Aufgaben. Einerseits laufen die “normalen” Messe-Vorbereitungen zur ConhIT auf Hochtouren, zum anderen bin ich auch noch mit den Projekthinterlassenschaften eines gerade ausscheidenden Kollegen “gestraft”. Kurzfristiger Ersatz ist auch noch nicht in Sicht.