“Grundlagen der Informatik 1″-Überlebenspack

Hier meine ganz persönliche Liste der Tools, die meiner Meinung nach notwendig (aber natürlich nicht unbedingt hinreichend) zum Bestehen von Grundlagen der Informatik 1 sind:

Ein JDK von Sun, mindestens Version 5.

Eine IDE: Die Studenten mit sehr wenig oder keiner Programmiererfahrung sind mit der im Kurs behandelten BlueJ-IDE bestens bedient. Wer etwas mehr Erfahrung hat, wird eher nach einer “richtigen” Entwicklungsumgebung Ausschau halten. Dann kann man BlueJ links liegen lassen (es schadet nichts, sich das mal anzuschauen, aber wenn man andere Entwicklungsumgebungen kennt, dann fühlt man sich damit einfach behindert) und gleich auf Eclipse setzen. Diese wird in den weitergehenden Modulen eh behandelt, bietet aber eine unheimliche Arbeitserleichterung, wenn man sich erstmal ein bisschen eingearbeitet hat. Gerade wenn die Zeit drängt – wie bei den Online-Klausuren – ist das sehr hilfreich. Man sollte dann auch gleich die Java EE Version runterladen, dann hat man gleich die später benötigten Plugins wie WTP zur Verfügung. (Ansonsten muss man aber lediglich ein Online-Update durchführen.)

Ein UML-Tool: Das im Kurs angegebene Tool hab ich erst gar nicht installiert, weil es kein UML 2 unterstützt. Ein freies Tool ist die Community Edition von Jude. Einzige Einschränkung ist, dass sich die UML-Diagramme nicht in einem Vektorformat exportieren lassen. Es ist insgesamt relativ einfach zu benutzen und nicht mit Funktionen überladen. Ein kommerzielles aber preisgünstiges Tool ist Enterprise Architect. Man kann einen Monat testen und es gibt eine günstige akademische Lizenz.

Ein Diagramm-Zeichentool: Manch einer kennt oder hat vielleicht MS Visio. Aber Dia reicht völlig aus und läuft auch unter Windows. Man kann natürlich auch jedes andere Zeichenwerkzeug verwenden.

Zusätzliche Bücher: In den W3L-Büchern steht eigentlich alles drin, was man so braucht. Aber manchmal hilft es, wenn man den gleichen Sachverhalt etwas anders erklärt bekommt. Für Java braucht man noch nicht mal ein Buch zu kaufen. Mit Java ist auch eine Insel und dem Handbuch der Java-Programmierung gibt es zwei Online-Bücher. Und UML 2 für Dummies hat mir bei einigen Unklarheiten bezüglich UML weitergeholfen.

Einen Scanner für den Notfall. Falls man während einer der Online-Klausuren in Zeitnot gerät, kommt man vielleicht noch dazu, eine schnelle Skizze auf Papier zu zeichnen. Die kann man dann notfalls einscannen und mit abgeben.

Während einer Online-Klausur läuft die Zeit gnadenlos. Daher ist es wichtig, alle seine Tools geöffnet zu haben und sich mit der Bedienung auszukennen. Außerdem sollte man möglichst alle äußeren “Störfaktoren” wie Partner, Kinder, Haustiere, Handy etc. ausschalten. Ich habe mir einen Wecker gestellt, der 10 Minuten vor Abgabe klingelt. Und man muss immer dran denken, dass man ja auch noch alles Zippen muss, dann hochladen, Datei auswählen und so. Das kostet alles auch noch Zeit.

Ansonsten, was immer gut ist: Kontakt zu den Kommilitonen. Auch wenn gerade niemand an der gleichen Stelle im Kurs ist, ist es immer gut, mal mit “Leidensgenossen” zu reden bzw. chatten. Die einfachste Möglichkeit ist über die W3L-Plattform mit dem eingebauten Instant-Messaging. Im Kommilitonen-Netzwerk des virtuellen Internetcafes sieht man, wer gerade online ist. Aber man kann auch jemandem schreiben, der gerade nicht online ist. Insgesamt ist das ganze aber etwas träge, daher haben viele Studenten auch noch ICQ oder MSN.