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Klausur- und Präsenztermin März 2008

Sonntag, 09. März 2008

Dieser Klausur- und Präsenztermin fand diesmal in einem Hotel direkt am Hauptbahnhof Bochum statt. Die Klausur war für 8:30 Uhr angesetzt. Von acht Teilnehmern schrieben drei Grundlagen der Informatik 1, zwei Mathematisch-logische Grundlagen der Informatik und drei (inkl. meiner einer) Web-Programmierung. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich in den zwei Wochen nach der Online-Klausur kein Stück gelernt hatte. Erst im Zug Freitagnachmittag Richtung Bochum nahm ich mir das Buch vor und ging es nochmal von vorne bis hinten durch. Zumindest die wichtigsten Sachen wollte ich nochmal auffrischen und ich machte mir Eselsohren bei allen zusammenfassenden Abschnitten (wie sich herausstellte, waren die Eselsohren davon am nützlichsten ;-) ). Eigentlich wäre es ja sinnvoll gewesen, die Tests und Aufgaben nochmal durchzuschauen oder sich die Nicht-Einsendeaufgaben überhaupt mal anzuschauen.

Daher ging ich also mit einer gehörigen Portion Bammel in die Klausur und hoffte, mein Glück diesmal nicht überzustrapazieren. Es waren vier Aufgaben für zwei Zeitstunden aus den Bereichen CSS, XSLT, JavaScript und ASP.NET. Ich gab mir also für jede Aufgabe eine halbe Stunde und nahm mir vor, dann auch wirklich abzubrechen und mit der nächsten Aufgabe weiter zu machen. Das musste ich aber zum Glück gar nicht. Als ich mit allem durch war, hatte ich noch 15 Minuten Zeit.

Anschließend fand das für alle WMI-Studenten verpflichtende Präsenztagsprogramm statt. Viele zwischenzeitlich neu hinzugekommene kannte ich bisher nur online und hatte nun Gelegenheit, diese auch persönlich kennen zu lernen. Alleine dafür hat sich das schon gelohnt.

Zusätzlich zu Herrn Prof. Balzert und Frau Wolff (“ich bin das Prüfungsbüro”) von W3L waren (zumindest zeitweise) auch Prof. Dr. Klug (SQL und relationale Datenbanken), Dr. Schmidt (Mathematisch-logische Grundlagen der Informatik), Prof. Dr. Lenze (Mathematik für Informatiker und Angewandte Mathematik), Herr Wischmann (BWL 1 – externes Rechnungswesen) sowie Dr. Ostermann (BWL 1 – internes Rechnungswesen) anwesend, die uns ihre jeweiligen Module in wirklich sehr interessanten Redebeiträgen vorstellten.

Herr Balzert hielt auch noch einen Fachvortrag über Wissenschaftliches Arbeiten und legte allen Studierenden nochmal ans Herz, das gleichnamige Modul in einem der beiden Wahlkataloge zu wählen.

Herr Prof. Dr. Zeppenfeld gab uns in seiner Funktion als Vorsitzender des Prüfungsausschusses und Dekan des Fachbereichs Informatik der Fachhochschule Dortmund einen Überblick über die Einordnung des Studiengangs WMI in den Informatikbereich der FH Dortmund und in seiner Dozentenrolle einen Einblick in das Modul Programmierkonzepte, in dem die einzelnen Programmierparadigmen wie prozedural, objektorientiert, funktional und logisch miteinander Verglichen werden, sowie in das Modul Mobile-Computing.

Dabei fand sich auch immer die Gelegenheit Fragen zu stellen oder Kritik zu üben (die auch sehr ernst genommen wurde).

Unterbrochen war das ganze durch ein Mittagsbüffet und später Kaffee und Kuchen.

Dr. Schmidt nahm dann auch gleich die Gelegenheit wahr, die beiden Mathe-Klausuren zu korrigieren (beides Einsen, herzlichen Glückwunsch). Wir anderen müssen uns noch bis nächste Woche gedulden.

Prof. Klug hat mich auch gleich so für sein Modul SQL und Datenbanken begeistert, dass ich meinen ursprünglichen Plan, mit Web-Anwendungen weiter zu machen, nochmal überdacht habe. Ich habe vor zum nächsten Klausur-Termin (20./21. Juni) SQL und Datenbanken sowie Mathematisch-logische Grundlagen zu beenden.

Insgesamt hat das ganze viel Spaß gemacht und ich bin froh dabei gewesen zu sein.

Das Stöckchen

Freitag, 01. Februar 2008

Das ursprünglich von Sonja stammende Stöckchen, das mir Caitlin zugeworfen hat:

1. Seit wann bist du Fernstudent/-in?

Seit August 2007 studiere ich bei W3L im Online-Studiengang Web- und Medieninformatik. Dies ist allerdings nicht mein erstes Fernstudium. 2002 brach ich mein Präsenz-Informatik-Studium an der Freien Universität Berlin endgültig ab, da mir eine Stelle als Softwareentwickler angeboten wurde. Ich schrieb mich bei der FernUni Hagen ein und hatte vor, dort mein Studium zu beenden. Allerdings kam ich überhaupt nicht klar damit. Zum einen, weil der Einstieg ins Arbeitsleben doch stressiger war als gedacht. Außerdem kollidierten die festen Abgabetermine der Übungsaufgaben regelmäßig mit Überstundenphasen im Job.

2. Warum hast du dich für ein Fernstudium entschieden?

Ganz klar: In erster Linie, um einen akademischen Abschluss überhaupt und im Informatikbereich zu erlangen. Bisher habe ich keinerlei formale Berufsausbildung. Anfangs hatte ich gar nicht vor, ein reines Fernstudium zu machen. Mein Interesse galt eher dem sogenannten Blended Learning bei der FOM. Gleicher Studiengang, jedoch jeden Samstag Präsenzvorlesungen und ansonsten eLearning. Da der Studiengang ganz neu war (und wahrscheinlich auch wegen der nicht unerheblichen Kosten), kam die Veranstaltung im Berliner Studienzentrum nicht zustande. So landete ich dann doch direkt bei W3L im Voll-Online-Studium.

3. Gab es für dich noch andere mögliche Studienfächer als dasjenige, für das du dich entschieden hast?

Es sollte auf jeden Fall ein Informatik-Studiengang sein, da es mir vor allem darum geht, in diesem Bereich, in dem ich arbeite und mich wohl fühle, einen Abschluss zu bekommen. D.h. möglichst viel Vorwissen einbringen, Themen, die mich interessieren, damit die Motivation erhalten bleibt; im Prinzip mit dem geringstmöglichen Aufwand fertig werden. Als ich von WMI bei der FOM erfuhr, wusste ich, das ist es. Ein reines Fernstudium wollte ich ja eigentlich gar nicht mehr machen nach meinem FernUni-Hagen-Debakel. Es sollte ja vor allem berufsbegleitend sein und nicht fern. Erst als sich abzeichnete, dass das bei der FOM nichts werden würde, fing ich ernsthaft an, über Alternativen nachzudenken.

Da mein grundsätzlicher Entschluss, einen Abschluss zu machen, feststand, wurden jetzt auch die Fernstudiengänge für mich attraktiver.

Wirtschaftsinformatik fiel ganz schnell raus, weil zu viel Wirtschaft, sprich neues enthalten ist. Also zuviel Aufwand. In die nähere Auswahl kamen Medieninformatik bei OnCampus, Aufbaustudiengang Diplom-Informatik an der FH Trier und Angewandte Informatik bei der PFFH Darmstadt. Ich entschied mich dann aber für WMI bei W3L, weil mir der Studiengang einfach so gut gefiel. Viel Java (was ich kann, also wenig Aufwand), viel Web-Anwendungen (was ich teilweise beruflich mache und mich sehr interessiert) und keine festen Abgabetermine, keine festen Semester und keine 5 Monate vorlesungsfreie Zeit im Jahr.

4. Standen mehrere Fernhochschulen zur Auswahl? Wenn ja, warum hast du dich für deine entschieden?

Siehe 3. Mein Ärger über das Nichtzustandekommen bei der FOM verflog ziemlich schnell. Nun bin ich froh, dass es so gekommen ist und möchte es gar nicht mehr anders haben.

5. Welches Ziel verfolgst du mit deinem Studium und wie wird sich dein Leben ändern, wenn du damit fertig bist?

Mir geht es vor allem darum, meine zukünftigen beruflichen Chancen mit einem Abschluss zu erhöhen. Momentan bin ich mit meinem jetzigen Job ganz zufrieden, aber das kann sich ja schnell ändern. Wenn ich dann mal irgendwann damit fertig sein werde, wird sich vermutlich nichts schlagartig ändern (außer, dass ich dann eine Menge mehr Zeit haben werde).

Die eigentliche Veränderung fing schon mit dem Beginn des Studiums an und ist eher ein stetiger Prozess. Neue Eindrücke kommen auf mich zu, ich sehe Dinge einfach mal auf eine andere Art. Erste Konvergenzen zwischen Studium und Job ergeben sich. Es sind eher die kleinen Dinge, an denen ich es merke. Z.B. ein Tool, das ich bei der Aufgabenbearbeitung entdeckt hab, benutze ich dann auch gleich auf Arbeit. Oder die UML-Einführung erleichtert es mir die Anforderungsbeschreibung auf Arbeit besser zu verstehen und ich fange selbst gleich an, einige Diagramme zu ergänzen.

6. Wenn du dich nochmal entscheiden müsstest, würdest du etwas anders machen?

Ich würde mich gleich für das Online-Studium bei W3L entscheiden als es erst bei der FOM zu versuchen. Und jetzt weiß ich auch, dass es eben nicht nur auf die Inhalte ankommt sondern auch auf die Durchführungsform, also feste Semester wie an einer Präsenzuni vs. freie Zeiteinteilung mit wenig festen Terminen.

7. Wenn es bei dir keine finanziellen, beruflichen oder persönlichen Einschränkungen gäbe und du die freie Wahl hättest, irgendein Fach zu studieren, das dir Spaß macht – welches Studienfach wäre das?

Ich habe das Glück, genau das zu studieren, was mir Spaß macht. Ich würde dann wahrscheinlich nach meinem Bachelor noch weiter machen und den Master in Angriff nehmen. In der Realität denke ich aber nur bis zum Ende meines jetzigen Studiums :-)